Wir sind eine Beteiligungsgesellschaft, die unternehmerisch investiert. Etwa drei Viertel unseres Portfolios haben einen Immobilienbezug, weil sich einerseits die Erträge gut planen lassen und wir andererseits die damit verbundenen Risiken am besten verstehen. Hinzu kommen Beteiligungen an etablierten Unternehmen mit erprobten Geschäftsmodellen. Wir bevorzugen Direktinvestments gegenüber Fonds, um Kontroll- und Mitgestaltungsrechte zu verankern. Außerdem hält das die Kosten niedrig.

Zur Umsetzung von Projekten verbünden wir uns mit starken Partnern, die in ihrem Markt über eine besondere Expertise und viel Erfahrung verfügen. Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie angemessen mit uns ins Risiko gehen und sich durch ein hohes Maß an Fairness und Integrität auszeichnen. Wir streben langfristige Geschäftsbeziehungen an und realisieren häufig mehr als ein Projekt, wenn sich eine Partnerschaft bewährt hat.

Unser Portfolio besteht aktuell aus 23 Beteiligungen, die unterschiedlich gewichtet sind. Jede unserer Beteiligungen hat das Potential, eine Rendite von mindestens 10% p.a. zu erwirtschaften.

Unsere Investmentphilosophie lässt sich wie folgt beschreiben: 

Wir machen nur Dinge, die wir verstehen

Wer erfolgreich investieren will, muss die Chancen und Risiken eines Investments zutreffend beurteilen können. Von entscheidender Bedeutung ist dabei, die Grenzen der eigenen Expertise zu kennen. Warren Buffett nennt das den Kompetenzkreis und schreibt: “You only have to be able to evaluate companies within your circle of competence. The size of that circle is not very important; knowing its boundaries, however, is vital.” (Brief an die Aktionäre für das Jahr 1996).

Wir spekulieren nicht

Unsere Investitionsentscheidungen treffen wir auf der Grundlage sorgfältiger Analysen, denen realistische Annahmen zugrunde liegen. Ohne, dass eine bestimmte Marktentwicklung eintreten muss, ist über die geplante Dauer des Investments mit hoher Wahrscheinlichkeit der Rückfluss des investierten Kapitals und ein angemessener Gewinn zu erwarten. Die Missachtung dieser einfachen Regel ist oft die Ursache für hohe Verluste. Benjamin Graham, der Begründer des Value Investing schreibt hierzu bereits 1934 in seinem Buch Security Analysis: “An investment operation is one which, upon thorough analysis promises safety of principal and an adequate return. Operations not meeting these requirements are speculative.” Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wir verhalten uns opportunistisch und sind flexibel, dort zu investieren, wo die besten Chancen bestehen

Beim Aufbau des Portfolios folgen wir nicht der Idee eines Zielportfolios. Das Portfolio ist das Ergebnis der Gelegenheiten, die sich ergeben. Dabei nehmen wir uns bewusst die Freiheit, in alles zu investieren, was unseren Investitionskriterien entspricht; vorausgesetzt es verstößt nicht gegen unsere Moralvorstellungen.

Wir denken und entscheiden unabhängig und agieren mitunter unkonventionell

Ein gutes Investment setzt in der Regel voraus, dass man es zu einem günstigen Preis erwerben kann. Die besten Investitionsgelegenheiten ergeben sich meist dort, wo die Mehrheit der Investoren nicht investiert. Um hier investieren zu können, müssen wir uns vom Marktkonsens oft unabhängig machen und unserem eigenen Urteilsvermögen vertrauen.

Wir achten auf saubere rechtliche Strukturen

Aggressive vor allem steuerlich motivierte Strukturen kommen für uns nicht infrage. Die Erfahrung lehrt, dass die Anerkennung solcher Strukturen zeitlich begrenzt ist und deren anschließende Beseitigung sich als kosten- und arbeitsintensiv herausstellt. Insofern setzen wir auf etablierte und anerkannte Strukturen und nehmen ggf. auch eine höhere Steuerbelastung in Kauf.

Wir investieren unser eigenes Geld

Die ersten Investments der Mogk wurden ausschließlich mit unseren eigenen Geldern finanziert. Die Idee, auch Anlegergelder zu verwalten und daraus ein Geschäft zu entwickeln, entstand erst später. Aktuell stellen wir mit unseren Familien 19,5% des Kapitals der Mogk und haben deshalb ein großes Interesse an einer guten Performance.

Wir halten die Kosten so gering wie möglich

Es bedarf keiner Erklärung, dass hohe Kosten zu Lasten der Performance gehen. Dennoch wird ein Großteil aller Investmentvermögen mit hohen Kosten belastet, beispielsweise für Prospekte, Vertriebsprovisionen und natürlich Managementgebühren. Diese Kosten nützen ausschließlich dem Manager der Investmentvermögen, indem sie den Absatz seiner Fondsanteile ankurbeln oder als Gebühren direkt in seine Kasse fließen. Wir halten die Kosten der Mogk so niedrig wie möglich, um die bestmögliche Performance zu erzielen. Im letzten Jahr lagen unsere Kosten bei 0,09% des verwalteten Vermögens.

Wir werden ausschließlich erfolgsabhängig entlohnt

Wir verzichten auf eine feste Managementgebühr und erhalten stattdessen einen Anteil von 10% des Jahresüberschusses. Je höher der Jahresüberschuss, desto höher ist unser Gewinnanteil. Eine Erhöhung des verwalteten Volumens bringt uns hingegen keine Erträge und würde nur die Performance verwässern. Deshalb geben wir nur dann neue Genussrechte aus, wenn wir ein Investment finanzieren möchten, das unseren Kriterien entspricht. Dies ist im Interesse unserer Investoren und langfristig auch für uns am besten, denn eine gute und lange Leistungsbilanz wird sich herumsprechen und uns neue Investoren zuführen.